Wie wir brauen

Gutes Bier braucht Zeit. Und ein paar Grundsätze, an die wir uns halten: kleine Chargen und lange Lagerzeiten, Handarbeit statt Fließband.
Seit 2022 brauen wir in Brackwede – auf unserem eigenen Equipment, nach unseren eigenen Vorstellungen.

Unser Brau­verfahren: Geduld statt Filtration

Wir brauen in geringen Mengen und geben jedem Sud die Zeit, die er braucht – stattdessen lagert es so lange, bis sich die Trübstoffe von selbst absetzen. Das dauert Wochen, manchmal Monate. Klingt umständlich? Ist es auch. Aber so bleibt der Geschmack im Bier. Bei unserem Pils, Helles und Sparrenburger kommen auch wir nicht um die Filtration. Aber auch hier gehen wir in Bielefeld unseren ganz eigenen Weg. Wir verzichten vollständig auf Filtration mit PVPP oder Kieselgur, sprich bei uns kommt kein Mikroplastik ins Haus und erst recht nicht ins Bier. In Bielefeld ist das Deutsche Reinheitsgebot KEIN Marketing Gag.

Beim alkoholfreien Bier üben wir uns ebenfalls in Geduld: Keine gestoppte Gärung, kein Versuch, nachträglich Biergeschmack „reinzubasteln“. Wir brauen mit einer speziellen Hefe, die alle natürlichen Gärungsprozesse durchläuft, nur dass am Ende kein Alkohol entsteht.

Naturbelassen – was das bedeutet

Naturbelassen heißt bei uns, dass wir puristisch denken. Wir lassen weg, was nicht reingehört. Unser Radler zum Beispiel verzichtet auf viel Zucker und nutzt stattdessen naturtrübe Zitronenlimonade. Das Ergebnis: erfrischend, fruchtig, sympathisch.

Unser Abendrot ist ein naturtrübes Kellerbier. Die meisten deutschen Biere werden filtriert, damit sie glänzen. Wir nehmen lieber die Zeit, sie ohne Filter klar zu bekommen – oder lassen sie trüb, wenn’s passt.

Rohstoffe – regional, wo's geht

Hopfen, Malz, Wasser, Hefe. Mehr braucht’s nicht. Wir arbeiten mit Lieferanten zusammen, die unsere Ansprüche verstehen, und beziehen so regional wie möglich. Hallertauer Hopfen fürs Flutlicht, naturtrübe Limo fürs Radler.

Ein lang gehegter Traum: Wir wollen auf dem Gelände der Manufaktur bald einen Wildhopfengarten anlegen, um eigene, außergewöhnliche Hopfensorten anzubauen. Bielefelder Bier aus Bielefelder Hopfen? Sei gespannt, was bei uns bald in die Flasche kommt.

Auslieferung – selbst gemacht

Jede Kiste, jeder Träger wird von Hand gepackt – bei uns geht nichts automatisiert vom Band. Seit 2020 liefern wir zudem selbst aus, im Umkreis von 30 Kilometern. Kein Großhändler, keine Zwischenstationen. Das heißt: Kurze Wege, frisches Bier, persönlicher Kontakt. Gerade für Gastronomen und gewerbliche Kunden macht das den Unterschied. Kurze Abstimmungswege und verlässliche Ansprechpersonen ermöglichen eine Kundenbeziehung, die funktioniert.

Nachhaltigkeit – Teil des Prozesses

Auf unserem Dach läuft eine Photovoltaik-Anlage, die uns mit Strom versorgt. Die Brauanlage arbeitet mit 100 Prozent klimaneutralem Gas. Wasser, das beim Brauen verdampft, fangen wir als Kondensat auf und führen es zurück. Unsere Flaschen sind Mehrweg, unsere Lieferwege kurz.

Und dann ist da noch der Teutoburger Wald: Für jedes getrunkene Bier pflanzen wir ein Stück Wald. Über 4.000 m² sind schon wieder grün – auch dank dir! Ohne unsere Kunden aus Bielefeld und Region wäre das nicht möglich. Klimaschutz ist Teamarbeit.

Endlich ein Bier aus Bielefeld.
Für alle ab 16 Jahren.

Bist du mindestens 16 Jahre alt?